Lieber Fritz!
Vor noch wenigen Tagen hast du unserem geliebten Gerhard folgende Worte ins Kondolenzbuch geschrieben:
Lieber Gerhard!
… wir wurden beide 1950 in Klein Pöchlarn geboren
… wir haben miteinander den Kindergarten und die Schule besucht
… wir waren wann immer möglich beisammen und haben so manches Ding gedreht
… wir haben miteinander ministriert
… wir haben beide Geigen spielen gelernt
… wir musizierten gemeinsam, bei den Kirchenchören Klein-Pöchlarn und Pöchlarn
… wir gingen dann berufsbedingt jeder seinen eigenen Weg
… wir haben beide eine Familie gegründet, die uns voll ausgefüllt hat
… wir trafen uns nach langen Jahren wieder, als sich unsere Wege zufällig kreuzten
… wir haben beschlossen uns nun wieder öfter zu treffen
… „Wir sehen uns im Frühjahr nach meiner Bandscheiben OP!“, hast du voll Zuversicht gesagt.
… Wir werden uns in diesem Leben leider nicht mehr treffen können. Gott hat anders entschieden!
Gerhard lebe wohl!
Dein Freund Fritz
Der englische Lyriker Henry Vaughan vergleicht das Leben mit einem Wasserfall. Fritz und Gerhard haben die ersten wilden Klippen ihres Lebens gemeinsam als wirklich gute Freunde gemeistert. Als ihr beider Leben wie ein Wassertropfen ins ruhige Meer gelangte, haben sie sich wiedergetroffen, um dann in nur kurzem Abstand die Reise in den Himmel anzutreten, so wie ein Wassertropfen, der von der Sonne in den Himmel aufgesogen wird.
Wir hoffen für euch beide, dass ihr euch nun wiedergetroffen habt!
Wir wünschen dir, liebe Ulli, und deiner Familie viel Kraft und Vertrauen!
Hedi, Evi und Birgit Baumgartner



